Fahrradzubehör

Zubehör fürs Fahrrad

Wenn es darum geht, neues Zubehör für's Fahrrad zu kaufen, achten die meisten Käufer in der Regel auf Komfort und Style, der Sicherheitsaspekt spielt eine eher untergeordnete Rolle. Erfreulicherweise haben aber viele Hersteller hierauf reagiert und bieten auch Sicherheitszubehör in ansprechenden Designs und mit guter Funktionalität an. Ein gutes Beispiel für diese Entwicklung sind etwa die Fahrradhelme, die noch vor fünfzehn Jahren eher wenig schmeichelhaft gestaltet waren, heute aber durchaus gut aussehen.

Fahrradzubehör

Vor allem angehende Radfahrer, die sich ihr erstes Fahrrad kaufen wollen oder schon seit längerer Zeit nicht mehr auf dem Sattel saßen, sondern gleich von Anfang an das richtige Zubehör kaufen. Zu den unverzichtbaren Utensilien bei Rädern für den Straßenverkehr gehören etwa ein Fahrradschloss und ein Fahrradhelm. Je nach Verwendungszweck kann es aber auch Sinn machen, gleich entsprechende Aufbewahrungsmöglichkeiten für Einkäufe oder Kindersitze mitzukaufen.

Fahrradzubehör
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Jeder Radlertyp legt beim Kauf von Zubehör den Fokus auf andere Aspekte.

Grundausstattung

Völlig unabhängig vom jeweiligen Gebrauch des Fahrrads gibt es aber Zubehör, das bei keinem Radfahrer fehlen sollte. So kann eine Luftpumpe das Rad etwa nach dem langen Winter wieder straßentauglich machen. Wer mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen will, braucht darüber hinaus eine verkehrstaugliche Beleuchtung.

Fahrradhelm

Obwohl Fahrradhelme mittlerweile keine Seltenheit mehr im Straßenverkehr sind, verzichten viele Radfahrer darauf. Teilweise spielen dabei ästhetische Gründe eine Rolle, manchmal ist es aber auch pure Bequemlichkeit. Ein solches Verhalten kann im Unglücksfall jedoch verheerend sein, denn ein Fahrradhelm kann bei einem Unfall das Leben retten und vor schwersten Kopfverletzungen schützen.

Beim Kauf eines passenden Fahrradhelms sollte darauf geachtet werden, dass dieser die richtige Größe hat. Idealerweise lassen Sie sich hierbei im Fachhandel beraten, alternativ können Sie auch Ihren Kopfumfang abmessen und den Helm online bestellen. Fahrradhelme mit verstellbarer Größe haben den Vorteil, dass der Helm auch dann perfekt sitzt, wenn Sie zwischen zwei Größen liegen. Außerdem müssen Sie bei Kindern nicht jedes Jahr einen neuen Helm kaufen.

Fahrradbeleuchtung

Die Fahrradbeleuchtung hat grundsätzlich zwei Funktionen. Einerseits soll der Radfahrer auch im Dunkeln gut sehen, andererseits sollen andere Verkehrsteilnehmer das Fahrrad gut wahrnehmen können. Die Zulässigkeit der Fahrradbeleuchtung ist in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Erfreulicherweise sind seit einigen Jahren auch LED-Lichter zugelassen, die mit einer Batterie statt einem Dynamo betrieben werden.

Beim Kauf der Fahrradbeleuchtung sollten Sie darauf achten, dass die Beleuchtung auch tatsächlich den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, ansonsten droht bei der nächsten Verkehrskontrolle ein Bußgeld. In der Regel geben die Hersteller auf der Verpackung an, ob sich das Produkt für die Beleuchtung im Straßenverkehr eignet, auch der Fachhändler wird Sie hier gerne beraten.

Fahrradschloss

Fahrräder sind ein begehrtes Diebesgut, dabei gehen die Diebe immer dreister vor. Wenn Sie Ihr Fahrrad längere Zeit unbeobachtet lassen, sollten Sie deshalb auf jeden Fall in ein sicheres Fahrradschluss investieren. Die Auswahl am Markt ist groß, von günstigen Kabelschlössern über Kettenschlösser bis hin zu Bügelschlössern mit Schlüssel oder Zahlencode ist hier alles vertreten.

Grundsätzlich gilt dabei die Faustregel, dass teure Schlösser auch sicherer sind. Wer sich zum Beispiel ein teures Fahrrad leistet, sollte dann auch beim Schloss nicht sparen. Allerdings ist zu beachten, dass jedes Schloss geknackt werden kann, wenn der Dieb nur genug Zeit hat. Deshalb geht es bei Fahrradschlössern vor allem um Abschreckung. Ein mit einem dicken Ketten- oder Bügelschloss gesichertes Rad ist in aller Regel kein attraktives Ziel für einen Dieb.

Luftpumpe

Luftpumpen gehören eigentlich zum unverzichtbaren Fahrradzubehör. Wer unterwegs einen Platten hat, kann den Schaden mit einer Luftpumpe zumindest kurzfristig so weit begrenzen, dass es für den Heimweg reicht. Vor allem Radfahrer, die oft im Geländer unterwegs sind, sollten die Luftpumpe deshalb stets dabei haben.

Um festzustellen, ob der Reifen noch über genug Luftdruck verfügt, sollten Sie diesen regelmäßig überprüfen. Geübte Radfahrer werden das durch einen Fingerdruck zumindest grob feststellen können, exakter ist natürlich eine Messung bei einer Inspektion oder mit einem Luftdruckmesser an einer Tankstelle.

Fahrradständer

Fahrradständer gehören zumindest für City- und Trekkingbikes zum unverzichtbaren Zubehör. Etabliert hat sich dabei der sogenannte Kickstand, der mit dem Fuß aus- und eingeklappt werden kann. Wer sein Fahrrad hauptsächlich sportlich nutzt, kann auf den Ständer dagegen verzichten.

In der Regel werden die meisten Fahrräder für den Straßenverkehr bereits mit montiertem Ständer verkauft. Der Ständer kann aber auch in jedem Laden für Fahrradzubehör gekauft und dann manuell montiert werden. Meistens liefern die Hersteller hierfür eine Anleitung mit, wenn Sie den Ständer direkt im Fahrradladen kaufen, wird dieser auch meist kostenlos montiert.

Fahrradanhänger

Ein großer Nachteil des Fahrrads gegenüber dem Auto ist der stark begrenzte Stauraum. Für umfangreiche Einkäufe ist auf dem Gepäckträger meist kein Platz, an Getränkekisten ist ohne das passende Zubehör gar nicht erst zu denken. Hier helfen Fahrradanhänger, die am Hinterrade montiert und dann durch das fahrende Rad mitgezogen sind. Hier muss allerdings ebenfalls auf Verkehrssicherheit und eine ausreichende Beleuchtung geachtet werden.

Beliebt sind auch fahrende Kindersitzanhänger. Diese bieten Kindern und dem Radfahrer in der Regel einen deutlich höheren Komfort als die klassischen Kindersitze. Hier sollte jedoch keinesfalls an der falschen Stelle gespart werden, denn viele billige Kinderanhänger haben sich im Praxistest als höchst unsicher und gefährlich erwiesen.

Gepäckträger & Seitentaschen

Aufbewahrungsmöglichkeiten für das Fahrrad wie Seitentaschen sind ein guter Mittelweg zwischen dem klassischem Gepäckträger und einem Anhänger. In der Regel lassen sich solche Taschen und Körper spielend leicht am Rad befestigen und bieten genug Stauraum für Einkäufe und alltägliche Erledigungen.

Als Aufbewahrungsmöglichkeit fürs Fahrrad werden auch Körbe und feste Taschen angeboten, die einfach auf einem bereits vorhandenen Gepäckträger befestigt werden und damit mehr Platz fürs Gepäck bieten. Allerdings sollte hierbei darauf geachtet werden, dass diese Taschen entweder verschließbar sind, oder das Gepäck zum Beispiel mit Gummibändern oder Schnüren ausreichend gesichert ist.

Heck- und Dachträger fürs Auto

Wer mit seinem Fahrrad gerne auf Reisen geht, wird auch in Zubehör für das Auto investieren müssen, um das Rad irgendwie am Auto zu befestigen. Dafür werden Radträger auf dem Dach oder am Heck des Fahrzeugs montiert und die Räder daran befestigt.

Gerade bei solchen Radträgern muss allerdings unbedingt auf die Verkehrssicherheit geachtet werden. Ein am Auto befestigtes Rad stellt natürlich ein enormes Risiko dar, wenn es beispielsweise auf der Autobahn auf die Straße fällt. Deshalb sollte bei der Anschaffung solcher Träger nicht an der falschen Stelle gespart werden.

Fahrradzubehör für Kinder und Familien

Wenn Sie gerne auf eine Radtour mit der Familie gehen, sollten Sie über die Anschaffung von Fahrradzubehör nachdenken, die solche Ausflüge wesentlich angenehmer machen. Bei kleinen Kindern ist ein Kindersitz beispielsweise unverzichtbar. Und wenn es Zeit für das erste eigene Fahrrad der Kinder ist, dürfen Stützräder nicht fehlen.

Vor allem beim Sicherheitszubehör ist es grundsätzlich ein Fehler, zu sehr auf den Preis zu achten. Zwar müssen die in Deutschland verkauften Produkte Sicherheitsstandards erfüllen, zahlreiche Praxistests haben jedoch bewiesen, dass bei vielen Produkten dennoch gravierende Sicherheitsdefizite bestehen. Lassen Sie sich vor dem Kauf deshalb vom Fachhändler beraten oder lesen Sie online Vergleichstests.

Wie bei den Kindersitzen beim Auto stellen auch bei den Fahrradkindersitzen die Punkte Sicherheit und Komfort die wichtigsten Qualitätsmerkmale dar. Idealerweise verfügt der Kindersitz über eine hohe Rückenlehne aus stabilem Material, das bei Unfällen Sicherheit garantiert.

Da Kinder schnell wachsen, werden Sie die meisten Kindersitze nur für kurze Zeit verwenden können, bis Ihr Kind rausgewachsen ist. Eine Alternative stellen verstellbare Kindersitze dar, die sich auf die Körpergröße des Kindes einstellen lassen. Auf jeden Fall sollten Sie auch Ihr Fahrverhalten anpassen, wenn Sie ein Kind auf dem Rad transportieren und hohe Geschwindigkeiten oder scharfe Kurven meiden.

Fahrradzubehör für Radsportler

Radsportler gehören für die Hersteller von Fahrradzubehör zu den beliebtesten Zielgruppen. Immerhin ist das Fahrrad für Radsportler nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein ernstes Hobby, dementsprechend sind sie auch bereit, Geld in Zubehör zu investieren. Und tatsächlich gibt es mittlerweile ein großes Angebot an Radsportzubehör für jede Erfahrungsstufe und jeden Geldbeutel.

Der Zubehörmarkt für Radsportler zeichnet sich vor allem durch den enormen preislichen Spielraum aus. Wie die Fahrräder selbst sind auch beim Zubehör je nach Hersteller Preisunterschiede bin hin zu mehreren tausend Euro möglich. Als Material kommen im Radsport oft Karbon und andere leichte Werkstoffe zum Einsatz, auch das Design der Zubehörteile ist den meisten Radsportlern wichtig.

Navigationsgeräte

Vor allem Radsportler, die gerne neue Locations ausprobieren, sind auf ein zuverlässiges Navigationssystem angewiesen. Namhafte Hersteller wie Garmin haben das Potenzial des Marktes mittlerweile erkannt und bieten Navigationscomputer speziell für Fahrräder an. Diese werden meist an der Lenkstange befestigt und navigieren per GPS.

Navigation mit dem Smartphone

Es muss jedoch nicht immer ein teures GPS-Gerät sein. Rennsportler, die vornehmlich auf Straßen unterwegs sind, können auch ein normales Smartphone für die Navigation nutzen. Hierfür gibt es billige Halterungen, mit denen das Smartphone an der Lenkstange befestigt wird. Mountainbiker, die vor allem im Wald und abseits der Verkehrsstraßen fahren, brauchen dann aber eine spezielle Software, auf der auch die Waldwege verzeichnet sind.

Fahrradcomputer

Fahrradcomputer galten noch in den 80er Jahren eher als Gimmick für Kinder, heute bieten sie Radsportlern viele Vorteile. Neben der Geschwindigkeit und der zurückgelegten Strecke können sie mit dem entsprechenden Zubehör auch den Puls und den Kalorienverbrauch anzeigen. Einige moderne Fahrradcomputer verfügen sogar über ein eingebautes Navigationssystem.

Eine Alternative zu speziellen Fahrradcomputern sind Apps für das Smartphone, mit denen die entsprechenden Informationen direkt auf dem Handy angezeigt werden. Das hat für den Radsportler vor allem den Vorteil, dass die Bedienung wesentlich intuitiver über den Touchscreen möglich ist, dafür ist das Smartphone an der Lenkstange auch etwas klobiger als ein kleiner Fahrradcomputer.

Pulsmesser

Leistungssportler, die auf möglichst exakte Trainingswerte angewiesen sind, können zudem Zubehör wie Pulsmesser verwenden, um ihren Trainingsfortschritt zu dokumentieren. Die am weitesten verbreitenden Pulsmesser sind Brustgurte und Armbänder, die von verschiedenen Herstellern angeboten werden.

Grundsätzlich gibt es bei Pulsmessern zwei verschiedene Ansätze. Während die Brustgurte eine sehr hohe Präzision liefern, sind die Daten der Fitnesstracker am Handgelenk eher als Näherungswerte zu verstehen, die einen groben Überblick geben sollen. Dafür werden diese Daten in der Regel in einer intuitiven und schicken Benutzeroberfläche dargestellt und der Nutzer wird mit Etappenzielen und Belohnungen für erreichte Ziele motiviert. Für welche der beiden Varianten sich Radsportler entscheiden sollten, ist letztendlich eine Frage des Geschmacks und des persönlichen Anspruchs.

Trinkflaschen

Wer viel trainiert, verliert auch viel Wasser, das dem Körper wieder zugeführt werden muss. Radsportler sollten deshalb stets genug Flüssigkeit bei sich haben, um Dehydrierung zu vermeiden. Eine ideale Lösung für das Fahrrad sind Trinkflaschen, die mit einer Halterung am Rad befestigt werden. So hat der Radsportler die Flasche stets griffbereit.

Für Radsportler ist der Flaschenhalter mindestens genauso wichtig wie die Trinkflasche selbst. Da Radsportler meist im Fahren trinken, ist es wichtig, dass die Flasche mit einem einzigen Handgriff von der Halterung gelöst und leicht wieder eingesetzt werden kann. Hierfür haben die Hersteller verschiedene Systeme entwickelt, die sich wie auch die Verarbeitungsqualität natürlich auf den Preis auswirken.

Erste Hilfe Zubehör

Radsport birgt immer auch ein gewisses Verletzungsrisiko. Deshalb sollten die Sportler stets das wichtigste Zubehör dabei haben, um sich selbst und andere im Notfall verarzten zu können. Dazu gehören vor allem Pflaster, Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel. Im Radsportfachhandel werden sehr kompakte Erste Hilfe Kits angeboten, die auch in Hosentaschen Platz finden oder direkt am Rad angebracht werden können.

Bei den Erste Hilfe Kits sollte darauf geachtet werden, dass sich diese in einer wasserdichten Verpackung befinden, denn Verbandsmaterial, das durch Regen oder Spritzwasser aufgeweicht wurde, ist nutzlos und kann zu Infektionen führen. Radsportler, die im Winter oder nahe am Wasser unterwegs sind, sollten außerdem eine Kältedecke dabei haben, um Erfrierungen bei Verletzten zu vermeiden.

Dämpferpumpen

Mountainbiker schwören auf das spezielle Fahrgefühl, das durch die Dämpfer und gefederten Federgabeln verursacht wird. In der Regel funktionieren diese mit Luftdruck, der bei starker Beanspruchung nach und nach verloren geht. Ambitionierte Mountainbike Sportler sollten deshalb stets eine Dämpferpumpe griffbereit haben.

Hochwertige Dämpferpumpen verfügen über ein sogenanntes Manometer, mit dem der Luftdruck gemessen werden kann. Außerdem können sie nicht nur verwendet werden, um den Luftdruck zu erhöhen, sondern verfügen auch über ein Luftablassventil. Dadurch kann der Luftdruck Federgabel und Dämpfern sehr exakt reguliert werden.

Rollentrainer

Wer sein Fahrrad hauptsächlich als Sportgerät sieht, wird seinem Training natürlich auch dann nachgehen wollen, wenn das Wetter dafür nicht unbedingt geeignet ist. Mit einem Rollentrainer können Radsportler auch in den eigenen vier Wänden Radfahren, dafür wird das Fahrrad mit beiden Rädern auf insgesamt vier Rollen gestellt, die sich dann mit den Rädern mitdrehen.

Der Rollentrainer ist also so etwas wie ein Laufband fürs Fahrrad. Allerdings erfordert die Nutzung etwas Übung, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sollten aber auch Einsteiger gut mit dem Rollentrainer zu Recht kommen. Je nach Hersteller und Preisklasse gibt es teilweise deutliche Unterschiede in der Bedienung, Sicherheit und den Laufgeräuschen der Rollen.

Fahrradhandschuhe

Im Gegensatz zu normalen Handschuhen sollen Fahrradhandschuhe den Radsportler nicht vor Kälte, sondern vor Verletzungen schützen. Deshalb sind viele Handschuhe an den Innenseiten besonders gepolstert oder verfügen über Verstärkungen aus Kunststoff oder Geleinlagen. Die verstärkten Modelle eignen sich vor allem für den Schutz der Hände beim Aufprall, die gepolsterten Handschuhe vermitteln dagegen höheren Komfort bei stundenlangen Fahrten.

In der Regel sind Fahrradhandschuhe an den Fingern frei, damit der Fahrer die Bedienelemente wie Gangschaltung und Bremse besser nutzen kann. Für den Winter eignen sich jedoch natürlich Fahrradhandschuhe, die die ganze Hand inklusive Fingern vor der Kälte schützen.

Fahrradbrillen

Fahrradbrillen sehen nicht nur besonders cool aus, sondern haben auch einen Sinn. Wer tagsüber bei grellem Licht unterwegs ist, sollte seine Augen vor der schädlichen UV-Strahlung schützen. Darüber hinaus werden Insekten nicht mehr durch den Fahrtwind ins Auge geschleudert.

Das sportliche Design von Fahrradbrillen ist kein reiner Selbstzweck, sondern soll dafür sorgen, dass die Brille auch bei heftigen Schlaglöchern oder schwierigem Gelände auf der Nase bleibt. Grundsätzlich hat der Radsportler die Wahl zwischen den klassischen Sportbrillen, die eher an normale Sonnenbrillen erinnern, und den Snowboardbrillen, die vor allem von Mountainbike Sportlern zusammen mit einem entsprechenden Helm getragen werden.

Schutzkleidung

Schutzkleidung kann bei Radunfällen den Unterschied zwischen ein paar blauen Flecken und schweren Verletzungen ausmachen. Dementsprechend sollten ambitionierte Radsportler bei diesem Zubehör auch auf keinen Fall sparen. Das richtige Schutzzubehör hängt dabei vom Sport ab.

Während die Vor- und Nachteile eines Helms bei normalen Radfahrern nach wie vor diskutiert werden, sollten zumindest Radsportler keinesfalls auf den Helm verzichten. Mountainbiker, die besonders häufig stürzen, sollten zudem Ganzkörperanzüge mit verstärkten Teilen für Rücken und Gelenke tragen oder die entsprechenden Partien mit Schonern separat schützen.

Ernährung für Radsportler

Wie für jeden Radsportler ist die Ernährung auch für Radsportler besonders wichtig. Um eine gesunde Ernährung zu unterstützen, gibt es mittlerweile viele Produkte, von denen vor allem Ausdauersportler wie Rennradfahrer profitieren. Diese reichen von Sportdrinks über Energieriegel bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Hersteller haben das Marktpotenzial natürlich bekannt und so finden sich mittlerweile in jedem Online Shop für Fahrradzubehör diverse Nahrungsmittel für Radsportler. Deren Nutzen sollte zumindest im Hobbysportbereich jedoch nicht überschätzt werden. Hier reichen in der Regel eine allgemein gesunde Ernährung und genug Wasser während dem Training völlig aus, Leistungssportler können dagegen von Elektrolyt-Getränken und Energieriegeln durchaus profitieren und noch ein paar Prozent Leistung aus dem Körper holen.

Nützliche Fahrrad-Upgrades

Einsteiger in den Radsportbereich werden sich preislich in der Regel zunächst an der Mittelklasse orientieren, um herauszufinden, ob ihnen der Sport überhaupt zusagt. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass das Fahrrad dann nach und nach aufgerüstet werden kann, denn mittlerweile kann in den Fahrradläden und online wirklich jedes Ersatzteil bequem gekauft werden.

Radsportler haben dabei die Auswahl aus Produkten vieler Hersteller. So ist es zum Beispiel problemlos möglich, den Rahmen eines Herstellers mit den Rädern eines anderen Herstellers zu kombinieren. Neue Gangschaltungen können Radsportlern das schnellere und effektivere Wechseln der Gänge ermöglichen und eine neue Federgabel macht aus einem zu steifen Rahmen ein perfektes Fahrrad für schwierige Geländestrecken.

Kauftipps

Gerade Einsteiger sind beim Kauf von Fahrradzubehör häufig überfordert. Zu viele Hersteller, Marken, Zubehörteile und vor allem eine enorme Preisspanne erschweren die Entscheidung. Grundsätzlich sollten Sie sich bei der Auswahl deshalb Zeit lassen und vor allem beim Kauf von sicherheitsrelevantem Fahrradzubehör den Rat eines Fachmanns einholen.

Grundsätzlich sollten Sie sich bewusst sein, dass hohe Preise nicht immer bedeuten müssen, dass das Produkt teuer ist. Oft ist der Preis durch eine besonders hohe Qualität gerechtfertigt und Sie müssen nur noch die Frage antworten, ob Sie Wert auf diese Qualität legen oder nicht.

Sicherheitszubehör nie gebraucht kaufen

Natürlich ist es verlockend, beim Kauf von Fahrradzubehör in erster Linie auf den Preis zu achten. Dabei erscheinen gebrauchte Angebote dann immer erschwinglich. Dennoch ist es zumindest bei Sicherheitszubehör nie eine gute Idee, sich auf gebrauchte Angebote zu verlassen. Diese können Mängel und Schäden haben, die Ihnen erst dann auffallen, wenn Sie auf das Produkt angewiesen sind.

Beim Kauf von Fahrradzubehör sollten Sie stets nach der Faustregel vorgehen, dass Sie lieber mehr Geld in das für die Sicherheit wichtige Zubehör investieren und dafür bei weniger wichtigem Zubehör sparen. So ist es kein Problem, etwa einen Trinkflaschenhalter gebraucht zu kaufen, beim Fahrradhelm wäre das aber ein eindeutiger Fehler.

Markenhersteller oder No Name Produkt?

Zwischen den einzelnen Herstellern und ihren Produkten auf dem Fahrradmarkt gibt es erhebliche Preisunterschiede. Teilweise sind diese gerechtfertigt, da die Qualität einfach unterschiedlich ist, teilweise lassen sich die etablierten Hersteller aber auch ihren Markennamen teuer bezahlen und Sie kommen mit einem No Name Produkt besser weg.

Bei Sicherheitsprodukten sollten Sie jedoch lieber nicht auf Schnäppchen spekulieren. Hier stehen die Markenhersteller in der Regel wirklich für Qualität, während billige Kopien aus China im Ernstfall unter Umständen nicht die gleiche Sicherheit bieten können. Sparpotenzial ergibt sich dann eher bei Zubehör wie etwa der Radsportbrille, die von No Name Herstellern schon für wenig Geld angeboten wird und dennoch ihren Zweck erfüllt.

Fahrradzubehör im lokalen Geschäft kaufen

Noch vor einigen Jahren hatte jede Kleinstadt einen eigenen Fahrradladen mit einem recht großen Angebot. Das hat sich durch die unzähligen Onlineshops und die Bequemlichkeit des Kaufs im Internet geändert. Außerdem sind die lokalen Geschäfte meist nicht dazu in der Lage, mit den Preisen der Onlinehändler zu konkurrieren, da sie Miete für die Geschäftsräume zahlen müssen und nur einen lokal begrenzten Kundenbereich haben.

Dennoch hat es Vorteile, Fahrradzubehör lokal im Geschäft zu kaufen. Dazu gehört vor allem die fachkundige und persönliche Beratung, die in dieser Form online nicht möglich ist. Zum Beispiel kann Ihnen der Händler bestimmte Modelle von Fahrradhelmen empfehlen, die Sie dann vor Ort anprobieren können.

Fahrradzubehör online kaufen

Ein Großteil der Radsportfans nutzt bei der Suche und beim Kauf von Fahrradzubehör das Internet. Die Angebote liegen hier preislich oft deutlich unter den Angeboten der lokalen Fahrradgeschäfte, außerdem ist das Angebot nicht auf die vorrätigen Artikel beschränkt. Innerhalb weniger Minuten lässt sich im Internet jedes Produkt aller Hersteller von Fahrradzubehör finden.

Doch der Preis ist nicht alles. Im Gegensatz zu den örtlichen Fahrradhändlern ist es online kaum möglich, bestimmte Artikel zu testen oder anzuprobieren. Natürlich können nicht passende Artikel dann wieder zurückgeschickt werden, dieser Aufwand entfällt aber im Geschäft. Außerdem bieten die meisten Online Shops zwar allgemein formulierte Ratgebertexte, eine individuelle Beratung ist aber meist nicht möglich.

Markenhersteller

Der Markt für Fahrradzubehör ist in den letzten Jahren geradezu explodiert. Neben den etablierten Markenhersteller mit klanghaften Namen erzeugen auch immer mehr Startups und kleinere Hersteller Aufmerksamkeit, deren Geschäftsführer meist aus der Radsportszene selbst kommen.

Wie in vielen anderen Bereichen spielt auch beim Fahrradzubehör der Markenname eine wichtige Rolle. Viele Kunden verbinden damit nicht nur eine besonders hohe Qualität der Produkte, sondern auch einen besonderen Lifestyle, der von den Herstellern durch jahrelange Marketingaktionen beworben wurde. Grundsätzlich gilt aber auch hier, dass Markenprodukte in der Regel teurer sind als No Name Produkte, wobei ein Teil des Kaufpreises alleine für den Markennamen fällig wird.

BBB

Der Hersteller BBB ist auf Bikebekleidung, Ersatzteile und Zubehör spezialisiert. Zum Sortiment gehören unter anderem Fahrradhelme für Radsportler, Fahrradcomputer, Dämpferpumpen und Luftpumpen vom klassischen Handmodell bis zur Standpumpe.

Gegründet wurde das Unternehmen von zwei ehemaligen holländischen Radsportprofis, die in den frühen 90er Jahren einige Erfolge feiern konnten. Bis heute bleibt der Hersteller seinen Wurzeln treu und sponsert Radsport Teams und Events auf der ganzen Welt.

Blackburn: Lange Tradition

Blackburn ist ein Hersteller für Fahrradzubehör, der sich vor allem mit seinen hochwertigen Radsportrolltrainern einen Namen machen konnte. Darüber hinaus bietet Blackburn auch andere Radkomponenten wie Sättel, Helme, Brillen und Pumpen an.

Blackburn wurde bereits 1975 von Jimmy Blackburn gegründet und hat sich heute als Traditionshersteller etabliert, dessen Name für Qualität steht. Obwohl die Blackburn Produkte weltweit erhältlich sind, liegt das Kerngeschäft nach wie vor in den USA.

Bob: Große Auswahl

Bob stellt in erster Linie Bekleidung für Radsportler her und verkauft im bei Radsportlern beliebten Bobshop auch die Textilien anderer Hersteller. Der Bobshop ist vor allem in der Triathlonszene bekannt. Das Design der Bob Bekleidung ist dabei sehr sportlich orientiert und passt damit eher zu Rennradsportlern als zu Mountainbikern, die eher Wert auf einen legeren Stil legen.

Mit seinem Angebot gehört der Bobshop zu Europas führenden Fachhändlern für Fahrradbekleidung. Der Shop ist weltweit tätig, verfügt aber auch über einen eigenen Online Shop für Deutschland. Neben dem Verkauf fertiger Textilien bietet Bobshop auch das Bedrucken von Kleidung für Radsportler und Teams an und ist im Sponsoring von Radsportevents tätig.

Busch & Müller: Deutsche Qualität

Busch & Müller ist ein deutscher Traditionshersteller, der sich auf Fahrradbeleuchtung spezialisiert hat. Die Produkte sind sowohl im eigenen Onlineshop als auch bei Zwischenhändlern und in lokalen Fahrradzubehör Geschäften erhältlich.

Gegründet wurde das Unternehmen 1925 in Deutschland, mittlerweile gehört Busch & Müller zu den weltweit führenden Herstellern von Fahrradbeleuchtung. Mit Innovationen wie der Ausleuchtung des Nahfelds vor dem Fahrer sorgte der Hersteller für technische Sprünge in diesem Bereich.

Cane Creek: Aktiv in der Szene

Cane Creek stellt Fahrradzubehör wie Steuersätze, Federgabeln, Dämpfer und gefederte Sattelstützen her und gehört zu den bekanntesten Marken in der Radsportszene. Das von Cane Creek entwickelte Standardized Headset Identification System, kurz SHIS, gilt heute als Industriestandard im Bereich der Steuersätze.

Neben der Qualität der Produkte sorgte vor allem das Engagement des Herstellers als Sponsor in der Radsportszene für dessen hohe Popularität. Cane Creek versteht sich nach eigenem Bekunden als Advokat für den Radsport und glaubt an die positiven Auswirkungen, die das Radfahren auf die Gesellschaft haben kann.

Cannondale: Die Kultmarke

Cannondale ist einer der bekanntesten Namen auf dem Markt für Fahrradzubehör und ein typischen Allroundhersteller. Neben dem Fahrradzubehör wie Kleidung, Rädern, Sätteln und Helmen hat Cannondale seinen Erfolg vor allem den Fahrrädern selbst zu verdanken.

Seinen guten Ruf konnte Cannondale vor allem als Sponsor von Radsportteams erweitern. Mittlerweile gehört Cannondale ebenso wie seine typische schwarzgrüne Farbkombination nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den größten und erfolgreichsten Herstellern weltweit.

Easton: olympische Geschichte

Easton Cycling konzentriert sich als Hersteller vor allem auf Räder, Lenkstangen, Federgabeln und Sättel und konnte sich mit seinen Produkten über die Jahre einen guten Ruf in der Radsportszene erarbeiten. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Rennsport, allerdings stellt Easton auch Komponenten für Mountain- und Crossbikes her. Die beiden Produktlinien werden dementsprechend unter den Namen Road und Dirt geführt.

Die Geburtsstunde von Easton Cycling liegt im Jahr 1984. Die ersten Produkte wurden anlässlich der olympischen Spiele in Los Angeles gebaut, seitdem ist Easton Cycling seinen sportlichen Wurzeln treu geblieben. Heute ist Easton Cycling einer der Weltmarktführer beim Fahrradzubehör.

Ergon: Ergonomische Rucksäcke

Der deutsche Hersteller Ergon hat sich das Ziel gesetzt, Fahrradfahren ergonomischer zu machen. Dementsprechend besteht seine Produktpalette auch hauptsächlich aus Griffen, Sätteln und Pedalen. Im Unterschied zu anderen bekannten Marken für Fahrradzubehör konzentriert sich Ergon nicht nur auf den Radsport, sondern hat auch Alltagsfahrer im Blick, dennoch sind die Produkte auch bei Radsportlern sehr populär.

Zu den ergonomischen Produkten gehören auch die Rucksäcke, die mittlerweile auch außerhalb der Radsportszene großen Anklang gefunden haben. Der Rucksack passt sich dem Rücken des Trägers an und verteilt das Gewicht über einen Hüftgurt.

Fox: Nicht nur Fahrräder

Fox genießt als Hersteller von Fahrradzubehör vor allem in der Mountainbike Szene einen guten Ruf. Besonders populär sind die Federgabeln, Dämpfer und Dichtungen des Herstellers. Aber auch in der Rennsportszene konnte sich Fox einen Namen machen.

Im Unterschied zu den meisten auf Fahrradzubehör spezialisierten Hersteller hat Fox noch ein Standbein außerhalb des Marktes. So stellt Fox seit mittlerweile über 40 Jahren auch Zubehör für Offroad-Trucks und SUVs her, die dabei gewonnene Erfahrung fließt direkt in die Entwicklung des Fahrradzubehörs ein.

Lizard Skins: Vom Brett aufs Rad

Für die noch recht junge Unternehmensgeschichte kann die Firma Lizard Skins auf beachtliche Erfolge verweisen. Die Spezialität des Herstellers sind Fahrradgriffe, bei denen neben Komfort und Funktionalität auch das Design im Vordergrund steht.

Lizard Skins wurde 1993 von zwei ehemaligen Skatern gegründet, die sich an einer neuen Karriere im Mountainbikesport versuchten. Die ersten Griffe aus eigener Herstellung wurden noch aus der elterlichen Garage verkauft, mittlerweile ist Lizard Skins einer der weltweit populärsten und besten Hersteller für Fahrradgriffe.

Schwalbe: Reifen und Fahrradschläuche

Das deutsche Unternehmen Schwalbe ist weltweit für seine Reifen und Fahrradschläuche bekannt und steht in diesem Bereich für höchste Qualität. In Europa ist Schwalbe der Marktführer, auch in Amerika, Asien und Australien gehört der Hersteller zu den führenden Reifenstellern.

Besonders praktisch ist der Schlauchfinder auf der Webseite des Herstellers, mit der durch die Eingabe einiger Daten wie Ventil, Reifengröße und Breite der passende Schlauch fürs Fahrrad gefunden wird.

Shimano: Patentierte Gangschaltung

Shimano ist wohl einer der wenigen Hersteller von Fahrradzubehör, der auch denjenigen ein Begriff sein dürfte, die noch nie auf einem Fahrradsattel saßen. Seit Jahrzehnten steht Shimano für höchste Qualität bei Fahrradgangschaltungen und Bremsen. Auch heute ist Shimano in diesem Bereich noch immer der Weltmarktführer.

Der Auslöser für den Unternehmenserfolg war wohl die patentierte Shimanotechnologie, die das Wechseln der Gänge besonders zuverlässig und leicht ermöglicht. Heute sind fast alle Fahrräder im mittleren und gehobenen Preissegment mit einer Shimano Gangschaltung ausgestattet.

Sigma: Fahrradcomputer und Beleuchtung

Sigma hat sich im Fahrradbereich auf die Herstellung von Fahrradcomputern und Beleuchtung spezialisiert. Die Fahrradcomputer funktionieren kabellos und werden in verschiedenen Ausstattungen und Preisklassen für Hobbyfahrer und Radsportler angeboten.

Neben den Fahrradcomputern besteht ein weiterer Geschäftszweig in der Herstellung von Sportuhren, die dem Träger Informationen über Geschwindigkeit, Distanz, Puls und verbrannte Kalorien geben. Mit den Sportuhren spricht Sigma also auch ein sportbegeistertes Publikum abseits der Fahrräder an.

Fazit

Radfahren ist im Vergleich zum Autofahren nicht nur besonders umweltverträglich und günstig, sondern auch gesund. Das gilt zumindest dann, wenn Fahrradfahrer die grundlegendenden Sicherheitsregeln rund ums Fahrrad berücksichtigen. Diese Regeln beziehen sich jedoch nicht nur auf das Verhalten im Straßenverkehr, sondern auch auf die Ausstattung des Fahrrads.

Jeder Radlertyp legt beim Kauf von Zubehör den Fokus auf andere Aspekte. Radler, die mit ihrem Fahrrad lediglich von A nach B kommen wollen, dürften sich in erster Linie für den Preis der Produkte interessieren und überlegen vorher ganz genau, ob sie ein bestimmtes Zubehörteil wirklich benötigen. Radsportler und Hobbyfahrer sind dagegen stets auf der Suche nach Möglichkeiten, um ihr Hobby immer weiter zu verbessern und ihr Rad zu perfektionieren.

Fokus auf Radsportler

Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass die meisten Hersteller von Fahrradzubehör ihre Produkte vor allem bei Radsportlern bewerben und auf diese Zielgruppe zuschneiden. Selbst die Hersteller, die für einen größeren Markt produzieren und auch die Alltagsfahrer bedienen wollen, sind auf die Unterstützung in der Radsportszene angewiesen. Davon profitieren aber wiederum alle Radfahrer, da Innovationen aus der Radsportszene so nach und nach Einzug in den Massenmarkt halten.

Grundzubehör

Das grundlegende Zubehör für Radsportler sollte zumindest aus einem Fahrradhelm bestehen. Obwohl dieser nach wie vor von vielen Radfahrern verschmäht wird, haben Crashtests gezeigt, dass die Chance von ernsten Verletzungen ohne Helm deutlich steigt. Insbesondere Kinder sollten keinesfalls ohne Helm Fahrrad fahren, das gilt umso mehr für die Zeit, in denen sie ihre ersten Fahrversuche ohne Helm machen. Eltern sollten ihren Kindern dabei mit gutem Beispiel vorangehen.

Vorsicht bei Kindersitzen

Kindersitze für das Fahrrad sind neben Fahrradhelmen wohl das Zubehör, an dem Sie auf gar keinen Fall sparen sollten. Zwischen den Herstellern und insbesondere zwischen den Preisstufen gibt es ganz erhebliche Unterschiede in Sachen Sicherheit und Ergonomie. Vor dem Kauf sollten Sie sich deshalb auf jeden Fall im Fachhandel beraten lassen oder die einschlägigen Testberichte der Stiftung Warentest oder vom TÜV studieren.

Marken sind teuer

Keine Frage, viele der international bekannten Markenhersteller haben sich ihren Ruf redlich verdient. So steht Shimano damals wie heute für Qualität im Bereich der Gangschaltungen und ist deshalb bei den meisten Radfahrern auch die erste Wahl, wenn es um den Kauf einer neuen Gangschaltung geht. Dennoch haben die meisten Marken auch ihren Preis und werden teurer angeboten als die Produkte von No Name Herstellern, obwohl sie eine vergleichbare Qualität haben. Ob sich die Investition in einen Markennamen lohnt, ist vor allem eine Entscheidung des Einzelfalls und der eigenen Vorstellungen. Gerade im Radsport geht es den Käufern neben der Qualität eines Produkts auch um einen bestimmten Lifestyle und die Hersteller verstehen es mittlerweile sehr gut, den Kunden an ihre Marke zu binden. Wer hier der Versuchung widersteht und Preise vergleicht, kann im Einzelfall viel Geld sparen.

Mehr als Fortbewegung

Das Fahrrad ist zumindest für Radsportler und Radenthusiasten mehr als ein reines Fortbewegungsmittel. Vielmehr geht es um das Austesten körperlicher Grenzen beim Leistungssport, den Adrenalinkick beim Mountainbiken im Gelände oder einfach um einen bestimmten Lifestyle der Freiheit. Dementsprechend macht es auch Sinn, das Fahrrad so nah wie möglich an seine eigenen Vorstellungen anzupassen. Dank dem Internet ist das heute einfacher als jemals zuvor, die Auswahl an Zubehörteilen und Knowhow war noch nie so groß.

Fahrradhändler unterstützen

Trotz all der Bequemlichkeiten und Versuchungen des Onlinehandels sollten aber die lokalen Händler nicht vergessen werden, die mit den Online Preisen zwar nicht immer mithalten können, aber immerhin eine persönliche Beratung bieten und ein jederzeit erreichbarer Ansprechpartner bei Fragen rund ums Fahrrad sind. Auch das Ausprobieren bestimmter Zubehörteile im Laden direkt vor Ort ist ein großer Vorteil gegenüber Online Shops.

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