Alte Fahrräder

Vielseitig verwendbar: ein altes Fahrrad

Fast jeder hat alte Fahrräder im Keller oder der Garage herumstehen. Handelt es sich bei dem Drahtesel beispielsweise um ein sogenanntes Hollandfahrrad, vermag dieses auch als hübsche Dekoration Verwendung zu finden. Dafür streicht man das ausrangierte Fahrrad mit wetterfester Farbe. Wer den Vintage-Look schätzt, sollte hingegen die Lackierung abschmirgeln. Anschließend den Sattel abschrauben und einen Blumenkasten samt Bepflanzung darauf montieren.

Auch der Gepäckträger oder der Einkaufskorb am Lenker darf zum blühenden Behältnis umgewandelt werden. Besitzen Sie zwei annähernd gleich große, alte Fahrräder, empfiehlt es sich die beiden parallel zueinander im Garten mit Hilfe einer Stützvorrichtung zu fixieren. Anschließend Lenker und Sattel entfernen und stattdessen zwei lange Balkonblumenkästen quer zwischen den Radeln verlaufend befestigen. Bestenfalls streicht man selbige in der gleichen Farbe wie die Räder.

Fahrräder

Soll zum Beispiel das 22 Zoll Kinderfahrrad gegen ein KTM-Elektrorad ausgetauscht werden, lohnt es das zu klein gewordene Exemplar im Internet zum Verkauf anzubieten. Manche als qualitativ hochwertig bekannte Marken wie Corratec oder Bellini, erzielen auch gebraucht gute Preise. Bevor das alte Fahrrad im Geräteschuppen verstaubt und nur mehr Platz wegnimmt, stellt man es online und erhält dafür noch einige Euros. Selbstverständlich sollte man in der Beschreibung erwähnen, dass es sich um ein altes Fahrrad handelt, das auch so manchen Schönheitsfehler aufweist. Gerade Bikes für Kinder sind aber in den meisten Fällen nur wenig benutzt, da die Sprösslinge schnell zu groß dafür werden, und deshalb gerne gesehene Produkte auf Secondhand-Portalen.

Alte Fahrräder
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Manche Modelle besitzen Seltenheitswert.

Sammlerlieblinge

Fahrrad ist nicht gleich Fahrrad. Manche Modelle besitzen Seltenheitswert und sind ob ihrer speziellen Ausstattung für Kenner besonders interessant. Finden Sie beim Entrümpeln im Schuppen beispielsweise ein altes Hochrad, das noch hauptsächlich aus Holz gefertigt ist, lassen sich damit auf Auktionen hohe Gewinne erzielen. Auch sogenannte Draisinen sind bares Geld wert. Die uralten, bereits in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts verwendeten Räder hatten noch keine Pedale. Ähnlich wie jene Laufräder, die dieser Tage von Kleinkindern gesteuert werden, hatte man sie mit den Beinen anzuschieben.

Doch ganz so betagt müssen Räder gar nicht sein, um das Interesse von Sammlern zur erregen. Die ersten Mountainbikes beispielsweise erschienen Ende der 70er Jahre und stammten zunächst hauptsächlich aus den USA. Viele junge, sehr erfolgreiche Biker greifen gerne zu alten Exemplaren, da diese weniger Federung besitzen und deshalb mehr Fahrgefühl versprechen. Befindet sich ein Mountainbike aus den Anfangstagen dieser Sportart in Ihrem Besitz, fragen Sie beim örtlichen Sportclub nach, ob Bedarf an einer solchen, ungewöhnlichen Trainingsmöglichkeit besteht. Auch Tüftler und Nostalgiker begeistern sich mitunter für alte Fahrräder.

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